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09.02.2018

E-Books in der Schule auf dem Vormarsch?

Schüler Bücher
Schulbücher: Digital ist besser? Die Deutschen sind bei dieser Frage nicht einig

Laut einer PwC-Studie könnte der Anteil von E-Books an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen.

An vielen deutschen Schulen könnte der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein. Das zumindest geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Wie PwC mitteilt, könnte der digitale Anteil an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen.

Wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft ergab, signalisieren rund die Hälfte der Eltern Unterstützung für die Umstellung: 53 Prozent begrüßen laut PwC einen zunehmenden Einsatz von E-Books an Schulen. In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung bei 59 Prozent. Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC in Deutschland, geht davon aus, dass die Politik die Umstellung auf elektronische Schulbücher in den nächsten Jahren deutlich vorantreiben wird. „Alle Parteien stellen sich die Frage, wie sich Deutschland für das digitale Zeitalter rüsten kann. Der digitalen Bildung kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu - zumal E-Books nicht nur didaktisch sinnvoll sind, sondern zu einem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien beitragen können.“

Besonders jüngere Befragte befürworteten die Einführung von E-Books an den Schulen, so PwC. So lag die Zustimmung unter den 18- bis 29-Jährigen bei 62 Prozent, unter den 30- bis 39-Jährigen bei 65 Prozent. Deutlich skeptischer waren die Älteren. Unter den Über-60-Jährigen zeigten sich nur 42 Prozent aufgeschlossen für das Thema. Als wichtigste Argumente, die für elektronische Schulbücher sprechen, wurden „weniger Gewicht“ und „geringerer Platzbedarf“ genannt. Als mögliche Nachteile geben die Befragten an, dass Kinder ohnehin schon „genug vor dem Computer, Fernseher usw. sitzen“. (tr)

Foto : Grafikplusfoto/Fotolia

 

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