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08.06.2018

Schüler erleben, was Alkohol im Straßenverkehr anrichten kann

Jugendliche sollen sich während der P.A.R.T.Y-Aktionswoche der Gefahr von Alkohol am Steuer bewusst werden.

Während der P.A.R.T.Y-Aktionswoche vom 11. bis zum 15. Juni 2018 werden Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren mit ihrer Klasse eine Unfallklinik in ihrer Region besuchen.

Sie sollen dann einen Tag lang erleben, wie Schwerverletzte nach einem Verkehrsunfall versorgt werden und so hautnah erfahren, welche Folgen Leichtsinn und Alkohol am Steuer haben können. „Wir möchten das Risikobewusstsein von Jugendlichen schärfen, damit sie sich und andere im Straßenverkehr nicht unnötig in Gefahr bringen“, sagt Professor Joachim Windolf, Präsident des Mitveranstalters DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie).

Das Kürzel P.A.R.T.Y steht dabei für „Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth“ und bedeutet so viel wie „Vermeidung von Verletzungen, die bei Jugendlichen durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursacht werden“.

Kluge Entscheidungen in kritischen Situationen treffen

Die Gründe, warum Jugendliche im Straßenverkehr zum Risiko werden, seien vielschichtig. Häufig würden unangepasste Geschwindigkeit, fehlende Fahrpraxis, Handynutzung während der Fahrt, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder extrem hohe Risikobereitschaft zu fatalen Folgen führen, heißt es in einer Pressemitteilung zur Aktionswoche. „Durch den Einblick in das Schicksal von Schwerverletzten wollen wir Jugendliche darin bestärken, in kritischen Situationen kluge Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört, dass sie am Ende des Tages sagen: Ich werde nie bei jemanden einsteigen, der getrunken hat“, erklärt Arzt und DGU-Vertreter Christopher Spering.

An der inzwischen vierten P.A.R.T.Y-Woche werden sich bundesweit 15 Traumazentren der Initiative TraumaNetzwerk DGU beteiligen. (ts)

Foto : Sven Bähne/fotolia.com

 

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