Aktuelle Nachrichten

26.04.2018

Vier Schulen für Verkehrserziehung ausgezeichnet

Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule 2017"
Die ehemaligen Viertklässler der Grundschule Veitshöchheim und ihre Lehrerin Julia Heres erhielten für ihren Animationsfilm den ersten Preis. Paul Beinhofer, Regierungspräsident von Unterfranken, überreichte diesen

Der Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule 2017“ geht an vier bayerische Schulen. Die erstplatzierte Grundschule Veitshöchheim überzeugte die Jury mit einem Animationsfilm.

Wie würden auf der Erde gestrandete Aliens wohl die Straße überqueren? Die Antwort der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule Veitshöchheim lautet: Mit Sicherheit falsch! In einem Animationsfilm haben die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Julia Heres das Szenario durchgespielt. Mit Knetfiguren und liebevoll gebastelten Requisiten haben sich die Schüler vergegenwärtigt, welche Regeln beim Überqueren der Straße gelten. Die Erkenntnisse teilen die irdischen Knetmännchen den außerirdischen gerne mit. (Der Film "Wie komme ich sicher über die Straße?" ist auf YouTube abrufbar.)

Für dieses außergewöhnliche Projekt wurde die Grundschule Veitshöchheim von der TÜV-Süd-Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern mit dem Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule 2017" ausgezeichnet. Als Erstplatzierte erhielt die Grundschule 2.000 Euro vom insgesamt auf 5.000 Euro dotierten Preisgeld. Das Geld sollen die Sieger zweckgebunden einsetzen, zum einen, um die erprobten Konzepte selbst weiterzuentwickeln, und zum anderen, um das Projekt an nachfolgende Jahrgangsstufen oder andere Schulen zur Inspiration und Weiterentwicklung weiterzugeben.

Den zweiten Platz von insgesamt 47 teilnehmenden bayerischen Schulen ergatterte die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule aus Ingolstadt. Unter dem Arbeitstitel „Kleine Projekte mit großer Wirkung“ entwickelte die Realschule ein Konzept, mit dem Schüler sich nicht nur an einem Tag beschäftigen, sondern die Verkehrserziehung ein ganzes Schuljahr lang leben. Als "Lehrer" fungieren Siebtklässler bei Projekten wie dem Energiespardorf, Blitz und Entladung und dem Eier-Helm-Test. Das Präventionsprojekt "Disco-Fieber" führt den Schülern vor Augen, wie gefährlich die Ablenkung durch Smartphones und andere technische Geräte im Verkehrstreiben sein kann.

Die drittplatzierte Grundschule Friedberg-Süd wurde für ihr Projekt „Gestalten von Verkehrszeichen für einen sicheren Schulweg“ ausgezeichnet. Die Viertklässler haben sich Gedanken gemacht, welche Empfehlungen sie an ihre Patenkinder aus der zweiten Klasse weitergeben wollen. Jedes Kind malte und bastelte ein eigenes Verkehrszeichen; das Gesamtwerk stellten sie dann den Patenkindern vor.

Die Josef-Schlicht-Grundschule aus Steinach landete auf dem vierten Platz. Für ihren "Verkehrspräventionstag" hat die Schule vier Module ausgearbeitet. Einen Parcours, bei dem die Kinder spielerisch lernen sollen, dass beides nicht möglich ist: das Smartphone zu benutzen und auf den Weg zu achten. An den weiteren Stationen geht es um den Einsatz von Fahrrädern und Sportgeräten im Straßenverkehr, richtiges Verhalten im Erste-Hilfe-Fall und Laser-Messung, um ein Gefühl für Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu bekommen. (ms)

Foto : Michael Simon

 

0 Kommentare
 



Kommentare verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der Verkehrserziehung veröffentlicht.
Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter den Kommentar an. Herzlichen Dank!

* Pflichtfeld
Montag, 28.05.2018
Abonnement
Zeitschrift für Verkehrserziehung 02/2017

Sie wollen keine Ausgabe mehr verpassen? Dann abonnieren Sie die Zeitschrift für Verkehrserziehung noch heute!

Twitter
Twitter Logo

Kennen Sie eigentlich schon unseren Twitter-Account?

Kontakt

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Produkt-Katalog

Entdecken Sie jetzt alle Produkte in unserem Verkehrserziehungs-katalog 2017/2018!