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15.04.2019

ADFC fordert mehr Platz fürs Rad

Mit einer Poolnudel-Demonstrationsfahrt machen Radler in Frankfurt auf die ADFC-Kampagne aufmerksam

Mit der bundesweiten Mitmach-Kampagne "#MehrPlatzFürsRad" fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club mehr Platz und Qualität für den Radverkehr.

Der kürzlich veröffentlichte Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hatte ergeben, dass sich immer mehr Menschen beim Radfahren unsicher fühlen. So gaben 74 Prozent der Befragten an, dass sie Kinder nur ungern alleine Radfahren lassen würden. In der Großstadt liege die Zahl sogar bei 85 Prozent der Umfrageteilnehmer. Der Grund für die Unsicherheit der Radfahrer sei vor allem auf Falschparker oder andere Hindernisse auf Radwegen zurückzuführen, die die Radler dazu zwingen würden, in den fließenden Autoverkehr auszuweichen. Außerdem seien die schlechten oder zu schmalen Radwege ein Grund, warum sich immer mehr Fahrradfahrer unsicher fühlen.

Alle Radler sind aufgerufen, mitzumachen

Um auf diesen und auf den Umstand, dass der Radverkehr in Deutschland nicht deutlich zunehme, aufmerksam zu machen, hat der ADFC die Kampagne „#MehrPlatzFürsRad“ ins Leben gerufen. Leitmotiv der Mitmach-Kampagne sei das orange-weiße ADFC-Flatterband, dem sich Radler im ganzen Land symbolisch Platz für das Fahrrad verschaffen können. So könnte beispielsweise ein „Selfmade-Radweg“ markiert oder eine Poolnudel-Demonstrationsfahrt durchgeführt werden, um auf den nötigen Abstand beim Überholen aufmerksam zu machen. „Wir wollen Menschen auch außerhalb des ADFC dazu einladen, sich aktiv für sicheres und entspanntes Radfahren einzusetzen. Denn gute Radwege sind gut für alle in Deutschland“, erklärte Rebecca Peters vom ADFC zur Zielsetzung der Kampagne.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.mehrplatzfürsrad.de.

(ts)

Foto : ADFC

 

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