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03.02.2020

Aufklärungskampagne "bunt statt blau" 2020

Mit der Kampagne "bunt statt blau" soll auf die Gefahr von Alkoholmissbrauch aufmerksam gemacht werden

"Kunst gegen Komasaufen" – unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die DAK-Gesundheit die Kampagne "bunt statt blau" 2020 gegen Alkoholmissbrauch.

Im elften Jahr der Kampagne sucht die Krankenkasse DAK-Gesundheit die besten Plakatideen von Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Der Wettbewerb richtet sich dabei gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben.

In den vergangenen fünf Jahren seien bundesweit jährlich rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen, warnt die DAK-Gesundheit. Obwohl die Zahl der betroffenen Kinder damit seit dem Jahr 2013 leicht rückläufig sei, fordern Experten weiterhin eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

11.000 Schulen sollen sich beteiligen

Die DAK-Gesundheit und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, laden deutschlandweit 11.000 Schulen ein, bei „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ mitzumachen. Teilnehmende Schulen können das Thema Alkohol bis Ende März im Unterricht behandeln und ihre Schüler Plakate entwerfen lassen. Zudem biete das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Schulen unterstützend dazu das Paket „Glasklar“, das Unterrichtsmaterialien und Elterninformation enthält.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 11.000 Euro zu gewinnen. Außerdem haben diejenigen, die über Instagram teilnehmen, die Chance auf einen Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann 300 Euro gewinnen. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Kampagne gibt es unter: http://www.dak.de/buntstattblau.

(ts)

Foto : DAK-Gesundheit

 

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