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18.09.2012

Autofahrer halten Radfahrer für rücksichtslos

Autofahrer sind der Auffassung, dass sich Radfahrer selten an Verkehrsregeln halten.

Laut einer repräsentativen Umfrage sind Pkw-Fahrer der Ansicht, dass Radfahrer zu den größten Verkehrssündern gehören.

Exakt 46 Prozent der Pkw-Fahrer halten sind Radfahrer die größten Sünder im Straßenverkehr - obwohl aber die gefährlichsten Fahrmanöver Autofahrer begehen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK-Gruppe im Auftrag des Kfz-Direktversicherers DA Direkt zum Thema Verhalten im Straßenverkehr.

Autofahrer sind der Ansicht, dass sich neben Radfahrern vor allem Motorradfahrer (22 Prozent der Stimmen) und Lkw-Fahrer (12 Prozent der Stimmen) nicht an Verkehrsregeln halten. Nur acht Prozent der Befragten fühlen sich von anderen Autofahrern gestört. "Diese geringe Prozentzahl hat uns gewundert, denn die gefährlichsten Verkehrsverstöße werden schließlich von anderen Autofahrern verursacht. Das zeigen auch die Umfrageergebnisse", so Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Als sehr gefährlich stufen Pkw-Fahrer die folgenden Verkehrsverstöße von anderen Autofahrern ein: dichtes Auffahren (83 Prozent), rechts Überholen (64 Prozent), Drängeln mit Lichthupe und Abbiegen ohne zu blinken (je 60 Prozent). Wulff wünscht sich daher "mehr Achtsamkeit und eine rücksichtsvollere Fahrweise. Denn das könnte viele brenzlige Situationen auf Deutschlands Straßen vermeiden." Dies wird auch durch weitere Ergebnisse der Umfrage gestützt: 40 Prozent der befragten Autofahrer haben sich selbst bereits durch zu dichtes Auffahren in Gefahr gebracht, 32 Prozent, weil sie ohne zu Blinken abgebogen sind. Erstaunlicherweise wurde Alkohol am Steuer nicht als Grund für eine gefährliche Situation genannt.

Quelle: www.da-direkt.de

Foto : Danin Tulic/photos.com PLUS

 

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