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21.05.2021

BASt-Programm zum sicheren Radfahren

Radfahrerin auf einem Fahrradweg
Den Straßenraum gerecht aufteilen und Konflikte vermeiden - das ist eines der Ziele des BASt-Programms

Um das Radfahren sicherer zu machen, hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) das Forschungsprogramm „Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Straßenraum“ aufgestellt. Ziel ist die Förderung des rücksichtsvollen Miteinanders im Straßenverkehr.

Radfahren liegt im Trend – nicht erst seit der Pandemie. Kommunen, Länder und auch der Bund verfolgen das Ziel, den Anteil des Fahrradverkehrs als ökologische und gesunde Mobilitätsform weiter zu steigern. Doch der zur Verfügung stehende Raum ist begrenzt und geprägt von einer Konkurrenz verschiedener Mobilitätsformen um entsprechende Verkehrsflächen. Es müssen Gesamtlösungen gefunden werden, die breite Zustimmung aller Verkehrsteilnehmer finden.

Das Sicherheitsforschungsprogramm der BASt „Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Straßenraum“ greift diese Fragestellungen auf. Im Fokus des Forschungsprogramms stehen die Entwicklung und Erforschung von Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsklimas, der Regelkenntnis, der Sichtbarkeit sowie des Schutzes von Radfahrern. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Technologien wie Virtual Reality.

Um infrastrukturelle Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Kommunen bestmöglich umsetzen zu können, müssen örtliche und verkehrliche Gegebenheiten frühzeitig mit einbezogen werden. In enger Zusammenarbeit zwischen der BASt und der Stadt Freiburg im Breisgau werden deshalb pilothafte Untersuchungen durchgeführt, mit dem Ziel, das Konfliktpotenzial zwischen Rad- und Autoverkehr effektiv zu reduzieren.

„Mit unserem Sicherheitsforschungsprogramm unterstützen wir die in 2019 begonnene Radverkehrsoffensive des BMVI“, konstatiert Dr. Ingo Koßmann, Leiter der BASt-Abteilung Verhalten und Sicherheit. „Um den Radverkehr sicherer zu machen, müssen wir auch neue Wege ausprobieren. Mit der Stadt Freiburg haben wir hierfür einen kompetenten und engagierten Partner an unserer Seite,“ so Koßmann.

(sd)

Foto : Tobias Hase/dpa Themendienst/picture alliance

 

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