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16.04.2021

„Bayern mobil – Sicher ans Ziel“

Bayerns Verkehrsministerin Schreyer und Innenminister Herrmann präsentierten in München das neue Verkehrssicherheitsprogramm 2030

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer haben unter dem Motto „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ das neue Verkehrssicherheitsprogramm 2030 vorgestellt. Ziel sei es, Bayerns Straßen bis 2030 noch sicherer zu machen.

Laut Innenminister Herrmann wurde eine Vielzahl von Maßnahmen erarbeitet, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen. Dabei ist das möglichst sichere Radfahren ein wichtiges Kernthema. „Neben baulichen Verbesserungen wird die Polizei konsequent kontrollieren, dass Autofahrer nicht Radler gefährden und sich Radler an die Verkehrsregeln halten.“ Dazu werden noch mehr Rad-Streifen im Einsatz sein. Außerdem wird die Polizei mit Kontrollgeräten an Unfallbrennpunkten verstärkt gegen Raser vorgehen, denn Raserei sei die Ursache Nummer Eins für schwere Unfälle. Ebenfalls im Blick werde der Schwerverkehr sein, so Hermann bei der Vorstellung des Programms. Verstärkte Kontrollen werde es gerade im Hinblick auf Fehler beim Abbiegen, fehlenden Sicherheitsabstand, Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot, unzureichend gesicherte Ladung oder Übermüdung geben. Dazu kommen eine intensivere Jugendverkehrsschulausbildung, Unfallpräventionsprojekte für Senioren sowie die Unterstützung von Forschungsprojekten.

Verkehrsministerin Schreyer ergänzte: „Wir werden bis zum Jahr 2030 rund 500 Millionen Euro in die Hand nehmen, um Straßen, Rad- und Fußwege noch sicherer auszubauen. Wo Menschen sind, gibt es auch mal Unachtsamkeiten. Deshalb arbeiten wir im Verkehrsministerium jeden Tag daran, die Straßen so zu bauen, dass Fehler im Straßenverkehr keine schwerwiegenden und erst recht keine tödlichen Folgen haben. Künftig wollen wir noch mehr darauf achten, Sicherheitsdefizite zu beseitigen, noch bevor Menschen zu Schaden kommen. Denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel.“

Programm nimmt alle Verkehrsteilnehmer in den Blick

Mit dem bisherigen Verkehrssicherheitsprogramm 2020 konnte die Zahl der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen bereits auf unter 550 gesenkt werden. Im Jahr 2020 lag sie bei 484, dem niedrigsten Stand seit Beginn der Unfallaufzeichnungen. Das neue Programm knüpft an diese Erfolge an, indem bestehende Strategien und Maßnahmen weiterentwickelt werden, so die beiden Minister. Dafür berücksichtigt das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, vom Fußgänger über Rad-, Motorrad- und Autofahrer bis hin zum Lkw-Fahrer. Beispielsweise sollen sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und zusätzliche Radwege entstehen und die Straßen durch eine Verbesserung der Straßenführung und eine weitere Nachrüstung von Schutzplanken und Unterfahrschutzblechen für Motorradfahrer noch sicherer werden.

Weitere Informationen zum Verkehrssicherheitsprogramm 2030 sind unter www.sichermobil.bayern.de abrufbar.

(ts)

Foto : StMB

 

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