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14.11.2018

BMVI prämiert Ideen für Mobilität der Zukunft

Minister Scheuer (1. Reihe, 3. v. r.) und andere ehrten die 13 Gewinner des Mobilitätspreises in Berlin
Minister Scheuer (1. Reihe, 3. v. r.) und andere ehrten die 13 Gewinner des Mobilitätspreises in Berlin

170 Bürger reichten ihre Ideen ein, wie sich der Nahverkehr in ihrer Region verbessern ließe. Die drei Gewinner wurden mit den Best-Practice-Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises 2018 in Berlin geehrt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die 13 Gewinner des Deutschen Mobilitätspreises 2018 geehrt. Die Preisträger hatten digitale Ideen für eine nachhaltige Mobilität entwickelt und teilweise auch schon umgesetzt. Bei der Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sagte Scheuer: "Wir brauchen Ideen, die unsere Mobilität effizienter, sauberer und digitaler gestalten können. Alle Preisträger, die wir heute auszeichnen, sprechen nicht über ferne Zukunftsszenarien. Sie alle handeln bereits. Sie sorgen mit ihren Ideen für Verbesserungen, die sofort wirken - indem sie die Chancen der Digitalisierung nutzen, um uneingeschränkte Mobilität zu ermöglichen."

Während die zehn Best-Practice-Preisträger bereits seit August bekannt sind, wurden die drei Sieger des Ideenwettbewerbs erst auf der Preisverleihung verkündet. Unter dem Motto "Digital gedacht: Ihre Vision für den Nahverkehr" reichten 170 Bürger ihre Ideen ein.

1. Auf dem ersten Platz landete das Projekt "Country Cab" (übersetzt: Landtaxi). Thorsten Försterling hat die Vision, die historische Bahnstrecke von Lemgo nach Extertal mit einer automatisierten kreiselstabilisierten Einschienenbahn zu nutzen. Auf der eingleisigen Strecke sollen wie in einem Paternoster die Monocabs in Bereitschaft von einer Station zur nächsten fahren. Bei Bedarf bucht der Fahrgast per App ein Monocab wie ein Taxi.

2. Moritz Wühr, Student des Verkehrswesens, möchte in Berlin Nachtbusse kurz stoppen, daher heißt sein zweitplatziertes Projekt "Freeze" (übersetzt: einfrieren). Durch eine App sollen im Nachtverkehr Anschlussbusse für wenige Minuten durch die Fahrgäste aufgehalten werden können, wenn entsprechend viele Fahrgäste betroffen sind. Dies verringert Wartezeiten und macht den ÖPNV attraktiv.

3. Barbara Schlindwein möchte interessierten Menschen veranschaulichen, wie ihr ökologischer Fußabdruck ausfällt. Mit einer App soll jeder seinen "mobile Footprint" nachvollziehen können:CO2-Einsparungen können durch gelaufene, mit dem Rad oder öffentlich gefahrene Strecken getrackt und gesammelt werden. Der entstandene Fußabdruck soll veranschaulichen, wie groß oder klein die persönlichen Umweltsünden sind und was getan werden kann, um die überschüssigen Umwelt-Pfunde wieder loszuwerden. Gesammelte Boni können für alles Mögliche eingelöst werden, sei es für eine zeitlich begrenzte Fahrerlaubnis für das Dieselfahrzeug oder für Tickets des öffentlichen Nahverkehrs.

(ms)

Eine Übersicht über die Preisträger des Best-Practice-Wettbewerbs finden Sie hier.

Foto : BMVI

 

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