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12.08.2019

Drei Tipps für den sicheren Schulweg

Für einen sicheren Schulweg können beispielsweise Laufbusse eingerichtet werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen zum Schulbeginn alle Kinder dazu auf, den Schulweg möglichst zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurückzulegen.

Laufen Kinder schon morgens zu Fuß zur Schule oder zum Kindergarten, fördert dies ihre körperliche und geistige Entwicklung. Dafür wirbt der ökologische Verkehrsclub VCD in einer aktuellen Pressemitteilung. Denn die Kinder lernen dabei, sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen. Gerade zum Schulstart der Erstklässler sei es wichtig, die Kinder von Anfang an in ihrer Eigenständigkeit zu unterstützen und ab Schulbeginn mit ihnen sichere Wege zur Schule und Kita zu Fuß einzuüben.

Wie Eltern und Schulen zum sicheren Schulweg ihrer Kinder beitragen könnten, zeigen folgende drei Tipps:

Tipp 1: Laufgemeinschaften bilden

Für den Weg zur Schule können Eltern oder auch Kinder selbst sogenannte Laufbusse organisieren. Hierbei werden an unterschiedlichen Stellen vor Ort Haltestellen vereinbart, an denen sich die Kinder aus der Nachbarschaft verabreden, um von dort aus gemeinsam zur Schule zu gehen.

Tipp 2: Roller- und Fahrradständer bauen

Ist der Schulweg zu lang zum Laufen, können Tretroller oder Fahrräder eine gute Alternative sein. Roller- und Fahrradständer vor Schulen und Kitas helfen den Kindern, ihre Fortbewegungsmittel sicher und ordentlich abzuschließen. Dabei lernen sie außerdem, sich eigenverantwortlich um ihre Roller und Fahrräder zu kümmern.

Tipp 3: Schulstraßen beantragen

Um die Situationen durch Elterntaxis vor Schulen und Kitas in den Griff zu bekommen, haben Eltern die Möglichkeit, einen Brief an ihre Schulleitung zu schreiben. Schulleitungen können sich wiederum an die Kommunen wenden und diese dazu auffordern, die Straße vor der Schule oder Kita als Schulstraße mit temporären Durchfahrtsbeschränkungen auszuweisen, wenn es die Lage der Schule erlaubt.

(ts)

Foto : DVR

 

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