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26.08.2020

Elterntaxi – auch in Corona-Zeiten keine gute Idee

Elterntaxi, Schule, Aktionswoche
Die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, um mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus zu verringern, ist auch keine gute Idee

Pünktlich zum Schulbeginn in vielen Bundesländern stauen sich wieder „Elterntaxis“ vor Schuleingängen. Die Corona-Pandemie verschärft gerade ein bekanntes Problem, denn vielen Eltern scheint es derzeit sicherer, wenn sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren.

Auch der Verkehrsstau vor dem Schultor ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr, warnen die Unfallkassen und die Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer Präventionskampagne „kommmitmensch“. Besser sei es, andere Lösungen als Elterntaxis zu suchen, um Schulkinder auf dem Schulweg bestmöglich vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen.

„Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, kann der Verkehrsstau vor dem Schultor schnell gefährlich werden“, erklärt Sabine Bünger, Leiterin des Sachgebietes „Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). „Damit sich die Verkehrssituation vor Schulen entspannt, empfehlen wir, den Schulweg in erster Linie zu Fuß oder, je nach Alter, mit dem Rad zurückzulegen. Wenn das nicht möglich ist, kann die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln helfen. Kann auf das Auto als Transportmittel nicht verzichtet werden, sollten Eltern versuchen, nicht direkt vor dem Schultor zu parken, sondern etwas entfernt, um die Verkehrssituation zu entzerren. Viele Kommunen haben dafür bereits vorgesehene Kurzparkplätze geschaffen, die so genannten Kiss & Ride Zonen.“

Zudem stellt die gesetzliche Unfallversicherung eine kostenlose Handlungshilfe zur Verfügung, die beschreibt, was Schüler und Eltern zum Infektionsschutz auf dem Weg zur Schule tun können. Die Handlungshilfe gibt es zum Download hier.  

(sd)

Foto : dpa

 

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