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30.10.2020

Fahrrad steht hoch im Kurs

Fahrrad
Durch die Pandemie vertrauen mehr Menschen auf das Rad

Corona hat das Mobilitätsverhalten der Deutschen deutlich verändert. Davon hat vor allem das Fahrrad profitiert, wie eine Studie des Allensbach-Instituts zeigt.

Im Auftrag der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hat das Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach bereits zum zweiten Mal eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Im Mobilitätsmonitor 2020 ging es um die Einstellungen zum Umwelt- und Klimaschutz, aber vor allem auch um das Mobilitätsverhalten seit Beginn der Pandemie.

Knapp die Hälfte der Befragten unternimmt in diesem Jahr weniger Reisen, 40 Prozent verzichten gänzlich auf Auslandsreisen und 39 Prozent auf Flugreisen. Im Alltag setzen mehr Menschen auf den Drahtesel. Der Anteil der Bevölkerung, der täglich das Fahrrad nutzt, ist gegenüber 2019 von 17 auf 22 Prozent angestiegen.

Diese Trends könnten anhalten. Zehn Prozent der Befragten wollen auch nach Corona keine Flugreisen mehr unternehmen, ganze 27 Prozent möchten nach der Krise weiterhin öfter mit dem Fahrrad fahren. Das Auto bleibt allerdings das beliebtestes Fortbewegungsmittel: Neun von zehn Befragten nutzen regelmäßig einen Pkw, 52 Prozent – und damit genauso viele wie im Vorjahr – nutzen ihn täglich. Entsprechend ziehen drei Viertel der Umfrageteilnehmer die Bilanz, dass der Pkw für sie unverzichtbar ist.

Klimaschutz bleibt wichtig

Für 59 Prozent der Bevölkerung zählen Umwelt- und Klimaschutz nach wie vor zu den besonders dringlichen politischen Anliegen. 33 Prozent glauben zudem daran, dass veränderte Mobilitätsmuster und -optionen den Klimaschutz deutlich voranbringen können.

(sd)

Foto : Fotolia/Geronimo

 

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