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26.07.2012

Falt-Pedelecs im Trend

Die TÜV Rheinland Group ist technischer Dienstleister für Qualität und Sicherheit in 61 Ländern.

Mittlerweile sind fast alle Radtypen als Faltrad erhältlich. Wer mit einem Kauf liebäugelt, sollte die Vor- und Nachteile kennen.

Köln. Was in den 1960er und 70er Jahren noch als eher qualitativ minderwertiges Klapp(er)rad und als Notlösung zum Beispiel für den Urlaub belächelt wurde, gilt heute als die neue mobile Freiheit: das Faltrad. Nahezu alle Fahrradtypen sind inzwischen als Faltrad-Version erhältlich: Mountainbikes, Rennräder, Liegeräder und sogar Tandems, die sich zu einem Einzelrad umstecken lassen. Die kleinen Flitzer sind mit wenigen Handgriffen auf Koffergröße geschrumpft und fahren dann sogar kostenlos in Bus und Bahn mit. Auch wer bei Autoreisen nicht auf sein Rad verzichten möchte, erkennt schnell die Vorteile des Faltrades: Kein umständliches Festmachen am Auto und Verschmutzen während der Fahrt, sondern einfach rein in den Kofferraum, fertig.

Die Velos sind flexibel, praktisch und besonders auf kurzen Strecken das perfekte Fortbewegungsmittel. Lange Radtouren über Stock und Stein sind, bis auf wenige Ausnahmen, aber nicht ihre Spezialität. "Durch die verhältnismäßig kleinen Dimensionen der Laufräder von 16, 18 oder 20 Zoll fahren sich die Falträder nicht so komfortabel wie Standard-Fahrräder", schränkt Ralf Arndt, TÜV Rheinland-Experte aus dem Bereich Mechanische Produkte, ein. Der neueste Trend geht hin zu sogenannten Pedelecs. Die mit einem Motor ausgestatteten Falträder fahren bis zu 25 km/h schnell. Ein Führerschein, Nummernschild und Helm sind dafür nicht nötig. Natürlich sind diese Falt-Pedelecs aufgrund des Motors schwerer zu tragen, fahren dafür aber so gut wie von selbst.

Im Schnitt wiegt ein Faltrad etwa 13 Kilo und lässt sich in knapp einer Minute aufklappen oder zusammenfalten. Beim Kauf sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Faltsystem leicht von der Hand geht und sicher schließt. Auch die Abstände zwischen Pedal, Sattel und Lenker für den Fahrer sollten geprüft werden, denn häufig lässt sich der Lenker nicht verstellen. "Im Rahmen der Sicherheitsprüfung bei Falträdern testet TÜV Rheinland Funktion, Dauerhaltbarkeit, Handling, Verarbeitungsqualität und Korrosionsverhalten der Bikes. Im Zuge der Produktzertifizierung vergibt der unabhängige Prüfer erst dann das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit von TÜV Rheinland, wenn alle strengen Anforderungen auch erfüllt wurden", erklärt Ralf Arndt Arndt.

Weitere Infos: www.tuv.com

Quelle: TÜV Rheinland Group

Foto : obs/TÜV Rheinland

 

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