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05.07.2021

Hohe Akzeptanz von Fahrassistenzsystemen

Fahrassistenzsystem
Assistenzsysteme erhöhen die Verkehrssicherheit

Fahrassistenzsysteme werden von einer deutlichen Mehrheit der Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer als nützlich empfunden. Das hat eine von Dekra beauftragte forsa-Befragung ergeben. Die Systeme können laut Experten dabei helfen, die Zahl von Unfallopfern deutlich zu senken.

Fahrassistenzsysteme sind nützliche Werkzeuge, die menschliches Fehlverhalten in so mancher Situation ausgleichen und die Verkehrssicherheit erhöhen können. Bei den meisten Pkw-Fahrerinnen und -Fahrern kommen sie gut an: Laut der forsa-Umfrage finden 83 Prozent der Befragten in allen Altersklassen Fahrassistenzsysteme als Unterstützung grundsätzlich sehr gut oder gut. Rund 70 Prozent der Befragten verfügen selbst über Fahrzeuge mit Assistenzsystemen. Dabei ist mit 82 Prozent der Ausstattungsgrad bei Männern ab 65 Jahren am höchsten, bei Frauen in derselben Altersklasse mit 63 Prozent am niedrigsten.

Einparkhilfe auf Platz eins

Mit weitem Abstand ist die Einparkhilfe das liebste Assistenzsystem der Befragten – dafür stimmten 75 Prozent. Dahinter folgen mit 42 Prozent der (Fern-)Lichtassistent, der Spurverlassenswarner mit 38 Prozent, der Abstandsregeltempomat mit 35 sowie die Verkehrszeichenerkennung mit 30 Prozent. Männer nutzen diese Systeme meist häufiger als Frauen.

Nicht nur beim Geschlecht, auch beim Alter gibt es Unterschiede im Nutzungsverhalten. Beim Totwinkel- beziehungsweise Spurwechselassistenten gaben 48 Prozent in der Altersgruppe der 18- bis 24-jährigen Männer an, ein solches System bereits angewandt zu haben. Bei den Männern ab 65 war dies nur bei 22 Prozent der Fall. Bei den Frauen war der Unterschied zwischen den Altersgruppen weniger deutlich: Nur 22 Prozent der Frauen der jungen Altersgruppe hatten das System genutzt, bei den Älteren waren es 14 Prozent.

Einheitliche Bedienung gewünscht

Ein Aspekt, bei dem die Befragten Verbesserungspotenzial sehen, ist die Bedienung der Fahrassistenzsysteme. Über 83 Prozent der Befragten in allen Altersklassen halten es für sinnvoll, wenn die Bedienung der Assistenzsysteme bei allen Fahrzeugmodellen möglichst einheitlich und standardisiert gestaltet wäre.

(mm)

Foto : RAM/Fotolia

 

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