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24.04.2018

Maßnahmen 2018 für mehr Schulwegsicherheit

Toter Winkel
Polizisten zeigten den Schülern der Münchener Grundschule, welche Bereiche ein Lkw-Fahrer nicht einsehen kann

Zur Schuleinschreibung 2018/2019 informierten das bayerische Staatsministerium des Innern und die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" über Schwerpunkte in der Verkehrserziehung.

An einer Münchner Grundschule haben das bayerische Staatsministerium des Innern und die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" die Maßnahmen 2018 für mehr Schulwegsicherheit vorgestellt. "Möglichst keine getöteten oder verletzten Kinder auf dem Schulweg sind unser gemeinsames Ziel", betonte Thomas Hampel, Inspekteur der bayerischen Polizei.

Ein besonderes Augenmerk legen Politik und Träger auf das richtige Verhalten im Schulbus. Der neue Schulungsfilm "Guten Morgen Busfahrerin, guten Morgen Busfahrer", der in Zusammenarbeit mit dem Landesverband bayerischer Omnibusunternehmen und mit Unterstützung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern entstand, bereitet die Schüler auf die Busfahrt vor. Nach allen Unfallstatistiken sei der Schulbus immer noch das sicherste Verkehrsmittel, sagte Wolfgang Prestele, Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion, aber nur durch gemeinsame Verantwortung von Busfahrern, Verkehrsteilnehmern, Eltern und Schülern könne Sicherheit geschaffen werden. Richtiges Verhalten auf dem Weg zur und an der Schulbushaltestelle, am und im Schulbus müsse besonders mit den Schulanfängern trainiert werden.

Mehr als 1.000 Schulbusbegleiter und 4.250 Schulbuslotsen haben die Kinder im vergangenen Jahr rund um die Busfahrt begleitet. Insgesamt engagierten sich rund 29.000 ehrenamtliche Helfer als Schülerlotsen und Schulweghelfer, denen Polizei-Inspekteur Hampel für ihren Einsatz dankte. Es sei wichtig, dass die Eltern schon vorab die Zeit bis zum ersten Schultag nutzen, um mit ihren Kindern den Schulweg einzuüben. "Viele Kommunen haben dafür bereits spezielle Schulwegpläne erarbeitet", sagte Hampel. Die bayerische Polizei beteiligte sich 2017 mit 390 Verkehrserziehern, um 108.000 Schülern in den Jugendverkehrsschulen das Fahrradfahren beizubringen. Auch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld von Schulen, vor allem zu Schuljahresbeginn, sollen den Schulweg sicherer machen.

Außerdem demonstrierte die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums München, wie gefährlich es sein kann, in den "Toten Winkel" zu geraten. Das nicht Gesehenwerden beim Abbiegen kann fatale Folgen haben; aufgerufen zur Umsicht und Vorsicht sind Autofahrer und Schulkinder gleichermaßen. (ms)

Foto : Wolfgang Prestele/GA

 

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