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05.09.2014

Mit der Aktion "Hut ab - Helm auf" für mehr Verkehrssicherheit

Plakatmotiv mit dem Sänger Mateo von der Band "Culcha Candela"

Bekannte Künstler beteiligen sich an der Aktion "Hut ab - Helm auf" im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas". Eine neue deutschlandweite Plakataktion wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter dem Motto „Hut ab – Helm auf“ standen der Jazzmusiker Roger Cicero, der Sänger Mateo von „Culcha Candela“ und der Schauspieler Manuel Cortez für die jetzt deutschlandweit veröffentlichte Plakatstrecke Modell. Mütze oder Hut sind für die an der Plakataktion beteiligten Künstler wichtige Markenzeichen. Für mehr Verkehrssicherheit tauschten sie ihre Kopfbedeckung gegen einen Fahrradhelm aus. Die Aktion ist Teil der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“, die 2008 vom Bundesverkehrsministerium und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ins Leben gerufen wurde.

Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Im Schnitt tragen nur rund elf Prozent aller Radfahrer in Deutschland einen Helm. Dabei sprechen die Fakten eine klare Sprache: Durchschnittlich starb jeder zweite tödlich verunglückte Fahrradfahrer an Kopfverletzungen. Hier wollen wir mit prominenter Unterstützung Aufklärungsarbeit leisten.“

Manuel Cortez stand sowohl vor als auch hinter der Kamera und appelliert an Deutschlands Fahrradfahrer: „Ich bin mir sicher, dass wir alle an unserem Leben hängen. Deshalb sage ich: Tragt Helm. Das Tragen eines Helms kann Leben retten.“ Roger Cicero ergänzt: „Ich finde ‚Hut ab – Helm auf’ eine wichtige Aktion. Ich bin selbst Vater und animiere meinen Sohn, einen Fahrradhelm zu tragen.“ Und Mateo findet es „toll, wenn ich meine Fans davon überzeugen kann, mehr für ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu tun.“

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 71.110 Radfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt, davon verloren 354 ihr Leben. Unter den Unfallopfern befanden sich 13.194 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Verhindern lassen sich solche Unfälle durch eine frühzeitige Verkehrserziehung, regelmäßige Checks des Fahrrads, Reflektoren am Rad und retroreflektierende Materialien an der Kleidung sowie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme. Passiert trotzdem etwas, schützt ein gut sitzender Fahrradhelm.

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf formuliert deshalb ein klares Ziel: „Das Tragen eines Fahrradhelms soll zukünftig von der Ausnahme zur Regel werden. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen sich daran gewöhnen, ‚oben mit’ zu fahren. Wichtig ist es für Eltern, mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Quelle: DVR und BMVI

Foto : (c) DVR

 

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