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11.09.2012

Notbremssysteme für besseren Fußgängerschutz gefordert

UDV spricht sich für Notbremssysteme in allen Fahrzeugklassen aus.

Fußgänger erleiden bei Unfällen mit Autos häufig schwere Kopfverletzungen. Schützen könnten sie davor serienmäßig eingebaute Notbremssysteme mit Fußgängererkennung.

Zu diesem Ergebnis kommt die Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf Grund einer Studie, in der 19 aktuelle Fahrzeugmodelle detailliert auf ihren Fußgängerschutz hin untersucht wurden. Es stellte sich heraus, dass sich das Risiko einer schweren Kopfverletzung bei einem Unfall selbst bei modernen Autos dramatisch unterscheidet. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Um Fußgänger zu schützen, muss die Aufprallgeschwindigkeit bei einem Unfall reduziert werden. Dies hat die größte positive Wirkung - unabhängig von der Silhouette der Fahrzeugfront (z. B. Kleinwagen, SUV, Van, Limousine) und der Größe des Fußgängers (Erwachsener oder Kind).

Autohersteller gestalten Fahrzeugfronten so, dass sie beim Verbrauchertest Euro-NCAP als "fußgängerfreundlich" bewertet werden. Dazu werden vereinfachte Crashtests durchgeführt. Dies reicht jedoch nach Ansicht der UDV nicht aus, da diese Tests die realen Unfallsituationen nicht ausreichend abbilden. Das jetzt von der UDV auf Grundlage von Realunfällen und Simulationen entwickelte Verfahren zeigt, dass der bislang eingeschlagene Weg, den Aufprall des Fußgängers am Fahrzeug alleine mit konstruktiven Maßnahmen abzumildern, nicht ausreicht. Siegfried Brockmann, Leiter der UDV: "Wir müssen vor allem die Aufprallgeschwindigkeit verringern. Notbremssysteme mit Fußgängererkennung sind dazu notwendig und sollten schnellstmöglich in allen Fahrzeugklassen angeboten werden."

Quelle: www.udv.de

 

 

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