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09.12.2020

Radfahrtraining in der Sekundarstufe I

Die UDV hat ein Radfahrtraining speziell für die Sekundarstufe I entwickelt

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat ein Radfahrtraining für die Sekundarstufe I entwickelt, das bereits erfolgreich an einer Mittelschule erprobt wurde. Nun wird es als Pilotprojekt an ausgewählten Schulen in einigen Bundesländern in der Praxis ausprobiert.

Nach der Grundschule wechseln die meisten Schüler in eine weiterführende Schule und müssen dafür einen neuen, häufig längeren Schulweg in Kauf nehmen. Zahlreiche Jugendliche nutzen dafür das Fahrrad. Durch die Radfahrausbildung in der Grundschule kennen sie Verkehrsregeln und wissen, wie wichtig rücksichtsvolles und umsichtiges Verhalten ist, schreibt die Deutsche Verkehrswacht (DVW) in einer Pressemitteilung. Dennoch birgt ein längerer Schulweg auch mehr Gefährdungssituationen, insbesondere dann, wenn in diesem Alter häufig verantwortungsvolles Verhalten im Verkehr mit pubertärem Benehmen kollidiert.

Daher hat die UDV nun ein Radfahrtraining speziell für die Sekundarstufe I entwickelt. Nach einer ersten positiven Erprobung an einer Mittelschule, soll das Radfahrtraining nun mit Hilfe der DVW und einer Reihe von Landesverkehrswachten  an ausgewählten Schulen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in der Praxis weiter getestet werden.

Abwechslungsreiches Radfahrtraining

Das Projekt heißt „Geschickt und sicher auf dem Rad! Zehn Fahrradparcours für das Radfahrtraining in der Sekundarstufe I“, berichtet die DVW. Für das Training entwickelte die UDV ein Lehrerheft mit den zehn Radfahr-Parcours (Trainingseinheiten). Außerdem umfassen die Materialien einen Ablaufplan, Durchführungshinweise und Variationen zu jeder Trainingseinheit, die es den Lehrern an Sekundarstufen ermöglichen sollen, das Radfahrtraining abwechslungsreich zu gestalten.

Das Material ist hier als Download erhältlich. 

Zum Hintergrund: Die Pilotphase des Projekts wird durch die finanzielle Unterstützung von Fundación Mapfre ermöglicht. Diese international tätige Stiftung ist maßgeblich in Spanien und Lateinamerika, zunehmend aber auch in Europa im Bereich Verkehrserziehung und Unfallprävention aktiv. In Deutschland engagiert sie sich gemeinsam mit der DVW.

(ts)

Foto : Jacek Chabraszewski/stock.adobe.com

 

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