Aktuelle Nachrichten

23.07.2020

Rund ein Drittel aller Unfälle sind Geschwindigkeitsunfälle

Nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere Unfälle in Deutschland

32 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, waren in einem Unfall verwickelt, dessen Ursache zu hohe Geschwindigkeit war.

Die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für tödliche Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen. Da zeigt eine aktuelle Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis). So waren im vergangenen Jahr 2019 32 Prozent der Menschen, die bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren, in einen Unfall verwickelt, bei dem mindestens einer der beteiligten Fahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten hatte.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen 963 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen getötet, das bedeutet, dass je 1.000 Unfällen 24 Personen durch nicht angepasste Geschwindigkeit starben. Zudem wurden 53.687 Menschen verletzt und von diesen erlitten 13.769 Personen schwere Verletzungen.

Nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine Hauptursache

Zu schnelles Fahren bedeute nicht zwangsläufig, dass dabei eine zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten werde, schreibt Destatis. Denn beispielsweise bei ungünstigen Wetterbedingungen wie Nässe oder Nebel könne die zulässige Geschwindigkeit schon zu hoch sein. So registrierte die Polizei 2019 in 41.173 Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Dabei überschritten Fahrer bei lediglich 2.130 Unfällen die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

(ts)

Foto : Aleksei Demitsev/stock.adobe.com

 

0 Kommentare
 



Kommentare verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der Verkehrserziehung veröffentlicht.
Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter den Kommentar an. Herzlichen Dank!

* Pflichtfeld
Mittwoch, 05.08.2020
Abonnement
Zeitschrift für Verkehrserziehung 02/2017

Sie wollen keine Ausgabe mehr verpassen? Dann abonnieren Sie die Zeitschrift für Verkehrserziehung noch heute!

Twitter
Twitter Logo

Kennen Sie eigentlich schon unseren Twitter-Account?

Kontakt

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Produkt-Katalog

JETZT NEU: Entdecken Sie alle Produkte im aktuellen Katalog Verkehrserziehung & Prävention 2020/2021!