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10.08.2018

Schulbeginn: Tipps für Erstklässler auf dem Schulweg

Kind auf dem Weg zur Schule
Viele Kinder sind in diesen Tagen zum ersten Mal auf dem Weg zu ihrer Schule

Premiere für Erstklässler: Nicht nur Mathe, Deutsch und andere Fächer sind für viele Erstklässler in diesen Tagen eine Herausforderung, auch der Schulweg will geübt werden. Wie, das erklärt der VdTÜV.

In sechs Bundesländern sind die Sommerferien bereits vorüber, in sieben weiteren steht der Schulstart unmittelbar bevor. Für alle Verkehrsteilnehmer ist dann besondere Vorsicht geboten, auch weil viele Kinder zum ersten Mal überhaupt ihren Weg zur Schule zurücklegen. Wie Eltern ihre Kinder auf den Schulweg und seine Gefahren vorbereiten, erklärt der TÜV-Verband (VdTÜV).

Kinder verhalten sich anders im Straßenverkehr als Erwachsene, schätzen Risiken nicht richtig ein und sind unaufmerksamer. „Eltern sollten daher nicht vergessen, dass Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind. Sie müssen erst die Verkehrsregeln lernen und sich mit den Gefahren auf dem Schulweg vertraut machen“, erklärt Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim VdTÜV. Das gelingt am besten, indem Eltern mit ihren Kindern den Schulweg gemeinsam üben – egal, ob das Kind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. „Werden die Kinder immer nur im Elterntaxi zur Schule gebracht, lernen sie nicht selbständig Gefahren im Straßenverkehr einzuschätzen. Zudem gefährden die Eltern andere Kinder, wenn sie in zweiter Spur an der Schule anhalten, um die Kinder rauszulassen. Die Erwachsenen tragen zur Unübersichtlichkeit im Straßenverkehr bei und leben den Kindern falsches Verhalten vor“, sagt Goebelt.

Eltern sollten den Schulweg solange mit ihren Kindern üben, bis sie nicht nur die Strecke verinnerlicht haben, sondern auch die Gefahrenquellen. Weil das Verkehrsaufkommen im Tagesverlauf variiert, sollte zu der Zeit trainiert werden, zu der die Strecke auch im Alltag bewältigt werden muss.

Außerdem rät der VdTÜV stets Fußgängerüberwege zu benutzen, dabei nicht zu rennen und möglicherweise kreuzende Fahrradwege zu beachten. Wenn die Tage wieder kürzer werden, sollten die Kinder zur besseren Sichtbarkeit helle und mit Reflektoren versehene Kleidung in Signalfarben tragen. Denn so sind Kinder im Dunkeln schon auf eine Entfernung von 130 bis 160 Metern zu sehen.

(ms)

Foto : adobe.stock.com/Martin Pohner

 

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