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04.07.2012

Senkung der Promille-Grenze gefordert

Die Promille-Grenze für Radfahrer sei nicht mehr zeitgemäß.

Die Deutsche Verkehrswacht sprach sich auf der letzten Jahreshauptversammlung für eine Senkung der Promille-Grenzen für Radfahrer aus.

Laut Deutscher Verkehrswacht sollte die derzeitige Höchstgrenze von 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) auf 1,1 Promille gesenkt werden. Denn der bisherige bereits seit über 20 Jahre gültige Grenzwert von 1,6 Promille werde der heutigen Verkehrssituation nicht mehr gerecht.

Die Deutsche Verkehrswacht plädiert zusätzlich dafür, dass künftig ein Ordnungswidrigkeitstatbestand für Radfahrer eingeführt wird, der das alkoholisierte Fahren eines Fahrrads ab einer medizinisch zu begründenden Blutalkoholkonzentration verbietet. Bisher ist das Fahren ab 1,6 Promille eine Straftat, eine vorgeschaltete Ordnungswidrigkeit gibt es nicht.

Die Zahl alkoholisierter Fahrradfahrer, die durch einen Verkehrsunfall zu Schaden gekommen sind, hat erheblich zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes trugen im Jahr 2010 in 3.489 Fällen alkoholisierte Radfahrer die Hauptschuld an Unfällen mit Personenschaden. 2011 waren es bereits 3.725 Fälle.  

Quelle: www.deutsche-verkehrswacht.de    

Foto : Andrzej Tokarski/fotolia.com

 

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