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05.02.2021

Warnung vor Gefahrenstellen im Straßenverkehr

Mit Gefahrenstellen im Verkehr ist die Mehrzahl der Deutschen täglich konfrontiert. Das Portal „gefahrenstellen.de“ will helfen

Schlechte Straßenverhältnisse oder unübersichtliche Stellen sind gefährliche Verkehrssituationen, die eine Mehrzahl der Deutschen täglich erleben. Solche Gefahrenstellen können jetzt zentral gemeldet werden, um langfristig Abhilfe zu schaffen.

Eine repräsentative Umfrage der Initiative für sicherere Straßen ergab, dass 61 Prozent der Deutschen täglich eine oder mehrere Gefahrenstellen auf ihren Wegen erleben. Am häufigsten wurden dabei schlechte Straßenverhältnisse (46 Prozent) sowie unübersichtliche Stellen (42 Prozent) genannt. Zudem seien Fehlverhalten durch Autofahrer und Radfahrer häufig genannte Gründe für Gefahrensituationen auf der Straße, so die Analyse der Initiative.

Leider würden solche gefährlichen Stellen von offizieller Seite erst dann untersucht, wenn es wirklich zu einem Unfall gekommen sei, berichtet die Initiative für sichere Straßen in einer Pressemitteilung. Doch mit der neuen Website www.gefahrenstellen.de und der dazugehörigen App könne sich dies nun ändern, da jetzt alle Verkehrsteilnehmer selbst zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen und gefährliche Stellen auf einer zentralen Online-Karte melden oder bereits gemeldete Stellen unterstützen können.

 Viel mehr als der Unfallatlas

Zusammen mit der RWTH Aachen hat die Initiative für sicherere Straßen im Pilotprojekt „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr“ solche Meldungen im Raum Bonn/Aachen bereits getestet. Nun startet das daraus entstandene Portal bundesweit.

Alle Verkehrsteilnehmer – egal, ob sie zu Fuß, per Fahrrad oder motorisiert unterwegs sind – sind dazu aufgerufen, ab sofort selbst gefährliche Stellen zu melden. Dies gehe schnell und einfach über die Internetseite oder über die Gefahrenstellen-Android-App. Die so entstehende deutschlandweite Gefahrenstellen-Karte soll nicht nur dazu beitragen, andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren zu warnen, sondern es zudem möglich machen, bei der Navigation nicht nur die schnellste, sondern alternativ die sicherste Route zu wählen. Außerdem könne das Portal Kommunen dazu anregen, an gefährlichen Stellen schneller aktiv zu werden, so die Initiatoren.

(ts)

Foto : Initiative für sicherere Straßen

 

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